Kuba erleben

Kuba ist mit seinen über 100.000 Quadratkilometern die größte Insel der Karibik und gleichzeitig eines der beliebtesten Urlaubsländer Lateinamerikas. Zu den Hauptattraktionen der Insel zählen insbesondere die Hauptstadt Havanna mit ihrem bunten Treiben in den Straßen der Altstadt, die koloniale Hafenstadt Santiago de Cuba im Osten des Landes sowie die weiten Sandstrände im Norden und Süden der Insel. Das Innenland zeichnet sich durch eine vielfältige Flora und Fauna aus. Die Provinzen Pinar del Rio, Havanna und Matanzas im Westen Kubas sind durch die schroffen Gebirgsketten der Sierra del Rosario und der Sierra de los Organos geprägt. Die Fauna reicht hier von Kiefern- über Mangrovenwälder bis hin zum fruchtbaren Boden des Valle de Viñales.

Im zentralen Innenland stechen neben den kolonialen Städtchen Cienfuegos, Santa Clara und Ciego de Avila vor allem die weiten Tieflandschaften hervor, die größtenteils zum Zuckerrohranbau genutzt werden. Im östlichen Kuba zählen neben Santiago de Cuba die Ortschaften Holguín und Baracoa zu den beliebtesten Urlaubszielen. Fast über den gesamten Osten der Insel erstreckt sich die dicht bewaldete Gebirgskette Sierra Maestra, in der einst die Revolutionäre um Fidel Castro und Che Guevara Unterschlupf vor den Truppen des Diktators Batista fanden. Aus dem Gebirge der Sierra Maestra ragt der mit knapp 2.000 Metern höchste Berg Kubas, der Pico Turquino, in die Höhe. Für Naturliebhaber bietet sich in der Sierra Maestra ein Ausflug in den Nationalpark Alejandro de Humboldt an, der nach dem deutschen Naturforscher benannt ist. Der Park umfasst mehr als 60.000 Hektar Regenwald mit zahlreichen endemischen Arten und steht seit 2001 auf der Weltnaturerbeliste der UNESCO.

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