Sehenswürdigkeiten
Für Kuba-Urlauber zählt ein Besuch der Hauptstadt Havanna natürlich zum Pflichtprogramm. Die Küstenstadt Havanna besticht vor allem durch ihre mehr als 500 Jahre alte Altstadt, La Habana Vieja. An der Bucht von Havanna zeugt die massive Befestigungsanlage Morro von vergangenen Zeiten, als sich die Einwohner der Stadt noch gegen Piratenangriffe zur Wehr setzen mussten. Das Herzstück der Altstadt ist die berühmte Plaza de Armas, die von prachtvollen Palästen und feudalen Residenzen aus der Kolonialzeit umgeben ist. Die Altstadt von Havanna gehört seit dem Jahr 1982 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die über 300 Jahre alte Kolonialstadt Santa Clara im Landesinnern ist vor allem für politisch interessierte Reisende ein Muss. Ein Che Guevara-Monument auf der Plaza de la Revolución erinnert an den berühmten Revolutionär, dessen sterbliche Überreste seit 1997 im Mausoleum der Stadt besichtigt werden können. Das Che Guevara-Monument ist von einer weitläufigen Anlage umgeben, die das Leben des Revolutionärs nachzeichnet. Das an der Südküste gelegene Santiago de Cuba ist nach Havanna die zweitgrößte Stadt der Insel. Trotz der über 200.000 Einwohner hat sich Santiago de Cuba mit seinen Cafés und idyllischen Plätzen einen kleinstädtischen Charme bewahrt. Das Stadtbild ist geprägt von Kolonialbauten und engen Gässchen. Im Parque Céspedes kann noch das Haus des spanischen Eroberers Diego Velázquez besichtigt werden, der die Stadt im Jahr 1514 gründete. Die monumentale Befestigungsanlage Castillo del Morro diente der Stadt seit Beginn des 17. Jahrhunderts gegen Piratenangriffe. Reisenden bietet sich von hier sowohl ein weiter Blick auf die dichten Wälder der Sierra Maestra als auch auf das karibische Meer.